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Unsere Radsportler
Rad am Ring 2019
Tuesday, August 13, 2019
...großartiges Ereignis/Ergebnis für TuS - Sportler!
Am vergangenen Wochenende drehte sich am Nürburgring wieder alles um den Radsport.
Klar, das auch unsere Radsportabteilung mit mehreren Startern in unterschiedlichen Wettbewerben vertreten war!
Nachdem am Freitagnachmittag bereits das Fahrerlager von vielen Teilnehmern der 24h-Rennen bezogen und eingerichtet wurde und auf dem gesamten Gelände der GrandPrix Strecke mit Boxengasse und Start/Ziel- Gerade rege Betriebsamkeit herrschte (Meldebüro, Expo, Catering) war pünktlich um 20Uhr der Rahmen für den Start der "Einzelzeitfahrer" perfekt.
Direkt vor der Bühne wurden in Abständen von 20 Sekunden die einzelnen Fahrer von einer Startrampe aus ( wie im Profisport) bei besten äußeren Bedingungen in die "Grüne Hölle" losgelassen.
Ein "Gänsehautmoment" für Robert Schwarzer. Eine "unglaubliche Ruhe und auch ein wenig Demut" begleiteten Ihn auf dem Rundkurs auf einer der berühmtesten Rennstrecken der Welt.
Ein "schönes Gefühl" war es für Tobias Schmitz,
"auf sich allein gestellt die Jagt über die Nordschleife" anzugehen.
Am Samstagvormittag hieß es für @Herbert Frank und Stefan Zimmermann : Mtb-Marathon.
Herbert, der quasi direkt vom Flughafen aus dem Urlaub anreiste, gönnte sich nach 4Stunden Schlaf aber erstmal in der TuS-Box im Fahrerlager einen Kaffee, bevor um 9:45uhr der Count Down zum Start über die 75km Wertung herunter gezählt wurde.
Im zweiten Startblock startete Stefan in der 50km Wertung.
Ein Rundkurs von 25km und 600Hm, parallel zur Nordschleife, war mit wurzeligen, steinigen Trails und knackigen Anstiegen gespickt, und musste 3x (Heb) bzw. 2x (Steff) gefahren werden.
"Die ersten beiden Runden gingen bei mir ganz gut aber die letzte hat dann nochmal richtig weh getan" sagte Herbert.
Mit Platz 8 in seiner Altersklasse war er jedoch zufrieden.
Die Fahrer des Marathons waren noch nicht im Ziel als das große Highlight gestartet wurde:
24Stunden- Rennen
...eigentlich unvorstellbar, als Einzelstarter so einen Wettkampf zu bestreiten.
Manuel Spykermann und Markus Habermann haben es aber dann mal gemacht!!! ...immer weiter die gleiche, gut 8km lange Runde mit 160Hm.
Manuel, der dieses Abenteuer zum erstem Mal wagte, ging "ruhig an" um erstmal die Strecke kennen zu lernen. Um 24h durchhalten zu können "habe ich mir auch meine Pausen gegönnt".
Leider wurde der eingetretene Dauerregen immer heftiger, sodass er sich entschloss in den frühen Morgenstunden eine "längere" Pause einzulegen, da es ihm zu gefährlich erschien weiterzufahren.
Nachdem die Strecke verkürzt wurde , konnte er wieder "durchstarten" und sein Rennen, ein wenig erholt, zu Ende fahren.
Markus hatte den Plan, sein Resultat aus dem Vorjahr zu bestätigen, im optimalen Fall jedoch zu verbessern.
Mit einem Schnitt von 18km/h sollte es gelingen.
Bekanntermaßen werden Pläne aber auch gerne mal verworfen. Nach der ersten Stunde fuhr Markus in der Spitzengruppe und entschloss sich, dran zu bleiben.
"Alles oder Nichts" ...und so kam er ohne Pause durch die Nacht.
Zeitweise in einer Runde mit dem Führenden liegend, gab es am Ende "einen schönen zweiten Platz und die Erkenntnis das es immer einen gibt der schneller ist".
Ohne ein Team im Hintergrund, welches für die Verpflegung der Fahrer, die Bereitstellung von Material oder für einen motivierenden Zuspruch sorgt konnten die Jungs das nicht durchziehen. Daher gilt ihr besonderer Dank Anne Habermann, Jan Habermann und David Spykermann die hier einen großen Job gemacht haben.


 
 
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